Tratschen

Lismen. Mein Morgenritual.

Ich brauch eine Erholung. Und stricke. Was machst du?

Wir alle brauchen sie. Die Pausen vom Alltag. Joggen in der Früh. Zeitung lesen und Kaffee trinken am Morgen, lismen oder Erholung im Jacuzzi an einem nebligen, kalten Sonntag.

Ruhige Rituale tun gut. Orientierung und Geborgenheit sind garantiert. Unser Gehirn liebt Strukturen. Feste Strukturen. Weisst du, meine Liebe, das habe ich gelesen. Fehlen dir und mir diese Strukturen, verstärkt das unsere Ängste, unsere Sorgen. Du hast keine Übergangsräume? Da fällt dir es schwerer, mit Stress und zu hohen Ansprüche an dich fertig zu werden. Gut zu wissen. Gäll?

Pass auf. Ja keine Hektik am Morgen. Da müssen Morgenrituale her. Diese bestimmen, ob wir einen Tag positiv erleben oder eben nicht. Nix mit «in letzter Minute aus dem Bett springen». Da hast du gute Chancen, dass der Rest des Tages nicht besser wird. Okay, jeden Tag am offenen Fenster stehen, Kniebeugen machen und tiefe Atemzüge geht gar nicht. Für mich jedenfalls.

Es reicht, MaBelle, wenn du am Morgen Ordnung machst. So mit Kissen ausschütteln und betten. Frische Luft durch die Wohnung ziehen lässt. Solche Sachen halt. Das reicht völlig. Da denkt dein Hirn: «Alles ist gut.» Witzig, gäll. Soll ich dir verraten, was mentale Stärke schenkt? Simple Arbeiten. Also lismen. Garten pflegen. Du musst eine gleichförmige Arbeit machen. Nicht repetitiv eben. Das entschleunigt die Gedanken. Wie praktisch. Von nun an kann ich mit ruhigem Gewissen morgens eine Stunde stricken.

Du kannst, liebe Christine, dich von schlechten Gefühlen befreien. Du musst deine Ängste, Sorgen auf ein Papier schreiben und es verbrennen. Schliess deine Augen, stell dir vor, wie deine Sörgeli und Probleme verbrennen, sich in Rauch auflösen. Was willst du mehr? Einfach genial – genial einfach.

Am Abend gibts eine Rückschau. Spaziergang mit oder ohne Eragon. Auf dem Balkon sitzen und den Abend geniessen. Kannst eine Runde Schlittschuh laufen auf dem See. Was dir passt. Du erinnerst dich an die Erfolge des vergangenen Tages. Ein Telefon mit deiner Freundin. Das Lächeln des Buschauffeurs. Das Dankeschön deines Mannes, weil du sein Auto gewaschen hast. Egal was. Es hilft dir, Körper und Geist auf die Nachtruhe vorzubereiten.

Musst wissen, MaBelle, nach einem erholsamen Schlaf erwachst du am Morgen mit positiven Gedanken.

Probierst du es aus? Ich warte gespannt auf dein Feedback.

 

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