Tagebuch

Ich nimm mir Zeit und bin glücklich.

Welch Geschenk. Du bist meine Tochter.

MaBelle, ich lese im Tagebuch von Tochter Nummer drei. Du weisst, jedes meiner Goofen hat ein eigenes. Geschrieben von mir. Keins ist so neugierig wie sie. Keins kommt auf die unmöglichsten Ideen wie unsere Jüngste. Naja, witzig war es oft hinterher. Kürzlich hab ich sie daran erinnert, was sie mit ihrem Bleistiftspitzer gespitzt hat. Lustig findet sie es nicht. Schlecht ist ihr geworden. Willst du wissen, was sie getestet hat? Echt, das glaubst du mir nicht.

Geschockt, mit grossen Augen guckt sie mich an. Weisst du, mit solchen Augen, wo du denkst: «Uii, hoffentlich springen die nicht raus». Boa. Meine Nerven, sag ich dir. Unser Mädel will wissen, wie ein Spitzer funktioniert.

Gibts was Besseres als den eigenen Finger? Wohl kaum. Süferli dreht sie den Spitzer, wartet ab was mit ihrem Fingernagel passiert. Meine Liebe, Details braucht es nicht. Kannst dir es selber vorstellen, schlussendlich war nicht nur der Nagel gespitzt.

 

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